Open Summit 2025: Optimismus und Begeisterung
- by Marius
Schon vier Jahre gibt es den Open Summit und jedes Mal wird es noch schöner, noch größer, noch bessere Stimmung. Trotz aller liberaler Trauerstimmung in der Welt war am Samstag beim Open Summit 2025 Optimismus zu greifen und Begeisterung zu spüren.
Über 200 Freundinnen und Freunde der Freiheit haben den Tag in der Alten Münze miteinander verbracht, diskutiert, gefeiert. Begonnen hat das Wochenende schon am Freitagabend in einer Bar, wo die ersten tiefen Gespräche und lustigen Momente ihren Platz fanden. Erst am frühen Sonntagmorgen sind die Letzten dann um 3 Uhr aus der Dahrendorfdisco gezogen.
Die Welt ein Stück besser machen
Zum Open Summit kommt man nicht zum Jammern, sondern um über Lösungen zu sprechen. Deshalb war das Interesse an der Debatte zwischen Wolf Reuter und Till Kellerhof groß. Wolf Reuter brachte seine Erfahrungen als ehemaliger Staatssekretär im Finanzministerium ein und hob aus liberaler Sicht vor allem den Schaden von Subventionen und die Vorzüge von CO2-Bepreisung hervor. Dagegen wies Till Kellerhof, Programm Direktor beim Club of Rome, auf positive Beispiele staatlicher Subventionen hin und warb für eine Finanzierung mit Vermögensbesteuerung. Trotz erwartbar grundlegender Meinungsverschiedenheiten bei der Wahl der Mittel waren sich beide im Ziel der Bekämpfung des Klimawandels einig. Auch dank der exzellenten Moderation durch die österreichische Journalistin Heike Lehner kann man sagen: Mehr Debatten dieser Art täten uns allen gut.
Beim Klimaschutz ging es direkt im Anschluss auch weiter, denn Helena Herzig vom Verein Ökologische Marktwirtschaft präsentierte weitere Ideen und Ansätze wie der Markt beim Umweltschutz helfen kann. Außerdem gab es den Tag über noch mehr praktisch pragmatische Workshops. Roeland Van der Stappen und Sam Shoar von Coinbase sprachen über Crypto Lösungen, Benedikt Schmal und Max Zombek von FORMOE über die Umsetzung liberaler Mobilitätskonzepte. Auch andere große gesellschaftliche Fragen kamen nicht zu knapp. Über die demografische Gefahr der Altersvorsorge und mögliche liberale Lösungen sprach die Ökonomin Karen Rudolph und die Sprachdozentin Lolita Deriabina berichtete aus der Praxis von Integration.
Wie viel würdet Ihr für eure Freiheit opfern?
Wie viel würdet Ihr für eure Freiheit opfern? Diese Frage stellt sich weltweit gerade an vielen Fronten. Der Sicherheitsexperte Heath Sloane hat dabei in seinem Cornerstone-Talk und seinem Workshop eine Perspektive auf den Nahostkonflikt skizziert, die sicher nicht unwidersprochen geblieben ist, aber einen interessanten liberalen Blick auf Prinzipien darstellt. Und Diogo Costa, Präsident der Foundation for Economic Education und extra für uns aus den USA angereist, hat wiederum über die Gefahr des Populismus für unsere Freiheit gesprochen und die Wege erklärt, auf denen populistische Akteure Macht erlangen.
Für Freiheit begeistern
Nicht nur die großen Opfer und die Lösung praktischer Probleme haben uns beschäftigt. Auf dem Open Summit konnte man etwas spüren, was im Alltag oft fehlt: Begeisterung für Freiheit. Damit es nicht dabei bleibt, dass nur wir alle uns für Freiheit begeistern, haben wir uns gefragt: Wie begeistern wir andere für freiheitliche Ideen? Karl-Ludwig Kley, der Lufthansa Aufsichtsratsvorsitzende, hat in seiner Keynote dafür ganz praktische Hinweise gegeben und auf die große Verantwortung der jungen Generationen hingewiesen. Das war ihm so wichtig, dass er dafür sogar den Open Summit der Jahreshauptversammlung des 1. FC Kölns vorgezogen hat.
Für Freiheit begeistern heißt auch Fortschritt begrüßen – und die Grundlagen für mehr Fortschritt schaffen. Das hat Julia Willemyns, Gründerin des British Centre for Progress, in ihrem Cornerstone Talk gezeigt und in ihrem Workshop auch gleich erklärt, wie das praktisch funktioniert. Auch das Reich der Ideen durfte am Samstag nicht fehlen. Sven Gerst hat uns für die Notwendigkeit liberaler Metapolitik sensibilisiert; Anna Neumann uns Strategien für das Schlachtfeld Internet erklärt. Für die besonders philosophisch interessierten hat der amerikanische Rhetorikexperte Daniel Richards über die Rolle von Selfishness im Objektivismus gesprochen. Wenig später hat der Kulturwissenschaftler Felix Miericke ein faszinierendes und überraschendes Bild der ideologischen Grundlagen des Konservatismus gezeichnet.
Prometheus very own Clemens Schneider ist kurzfristig wegen einer krankheitsbedingten Absage eingesprungen und hat in seinem „Toast auf die Freiheit“ erklärt, warum er sich für Freiheit begeistert. Auch wenn Freiheit immer bei der und dem Einzelnen beginnt, so ist sie doch dann am schönsten, wenn man sie gemeinsam mit anderen leben und teilen und erfahren kann. Kein Wunder, dass Clemens, gemeinsam mit Frank und Florian, jetzt schon seit 10 Jahren für eine so optimistisch gemeinschaftliche Vision von Freiheit wirbt. Zum zehnjährigen Geburtstag von Prometheus dieses Jahr wurde am Samstag dann auch ein Kunstwerk von Ivan Zubarev präsentiert: eine Skulptur von Prometheus’ Hand, die die Fackel der Freiheit schon seit 10 Jahren trägt. Als Startschuss für die große Party am Abend wurde die Kerze von unserer ehemaligen Praktikantin Clara Lindemann und unserem ehemaligen Schülerpraktikanten Henrik Paul angezündet, stellvertretend für alle, denen unsere Bemühungen bei Prometheus gelten.
Für Freiheit begeistern
Nicht nur die großen Opfer und die Lösung praktischer Probleme haben uns beschäftigt. Auf dem Open Summit konnte man etwas spüren, was im Alltag oft fehlt: Begeisterung für Freiheit. Damit es nicht dabei bleibt, dass nur wir alle uns für Freiheit begeistern, haben wir uns gefragt: Wie begeistern wir andere für freiheitliche Ideen? Karl-Ludwig Kley, der Lufthansa Aufsichtsratsvorsitzende, hat in seiner Keynote dafür ganz praktische Hinweise gegeben und auf die große Verantwortung der jungen Generationen hingewiesen. Das war ihm so wichtig, dass er dafür sogar den Open Summit der Jahreshauptversammlung des 1. FC Kölns vorgezogen hat.
Für Freiheit begeistern heißt auch Fortschritt begrüßen – und die Grundlagen für mehr Fortschritt schaffen. Das hat Julia Willemyns, Gründerin des British Centre for Progress, in ihrem Cornerstone Talk gezeigt und in ihrem Workshop auch gleich erklärt, wie das praktisch funktioniert. Auch das Reich der Ideen durfte am Samstag nicht fehlen. Sven Gerst hat uns für die Notwendigkeit liberaler Metapolitik sensibilisiert; Anna Neumann uns Strategien für das Schlachtfeld Internet erklärt. Für die besonders philosophisch interessierten hat der amerikanische Rhetorikexperte Daniel Richards über die Rolle von Selfishness im Objektivismus gesprochen. Wenig später hat der Kulturwissenschaftler Felix Miericke ein faszinierendes und überraschendes Bild der ideologischen Grundlagen des Konservatismus gezeichnet.
Prometheus very own Clemens Schneider ist kurzfristig wegen einer krankheitsbedingten Absage eingesprungen und hat in seinem „Toast auf die Freiheit“ erklärt, warum er sich für Freiheit begeistert. Auch wenn Freiheit immer bei der und dem Einzelnen beginnt, so ist sie doch dann am schönsten, wenn man sie gemeinsam mit anderen leben und teilen und erfahren kann. Kein Wunder, dass Clemens, gemeinsam mit Frank und Florian, jetzt schon seit 10 Jahren für eine so optimistisch gemeinschaftliche Vision von Freiheit wirbt. Zum zehnjährigen Geburtstag von Prometheus dieses Jahr wurde am Samstag dann auch ein Kunstwerk von Ivan Zubarev präsentiert: eine Skulptur von Prometheus’ Hand, die die Fackel der Freiheit schon seit 10 Jahren trägt. Als Startschuss für die große Party am Abend wurde die Kerze von unserer ehemaligen Praktikantin Clara Lindemann und unserem ehemaligen Schülerpraktikanten Henrik Paul angezündet, stellvertretend für alle, denen unsere Bemühungen bei Prometheus gelten.